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Die Orgel der Stiftskirche Öhringen

Die Geschichte der heutigen Orgel der Stiftskirche beginnt Ende des 19. Jahrhunderts mit einem völligen Neubau. Natürlich gab es Vorgängerinstrumente: 1732 kam eine Orgel von Johann Christoph Wiegleb aus Wilhermsdorf in die Stiftskirche. Von dieser Orgel gibt es bis heute noch eine Zeichnung. Auf dieser Zeichnung kann man die reich gestaltete Prospektfront im mainfränkischen Stil gut erkennen. In den Jahren 1735 bis 1783 spielte auf ihr Johann Heinrich Bach, der Neffe Johann Sebastian Bachs. Im Jahr 1889 baut die damals weltweit führende Firma Walcker aus Ludwigsburg eine neue Orgel mit 28 Registern in das heute noch erhaltene neogotische Gehäuse. Obwohl es sich durch eine ganz außerordentlich hohe klangliche und technische Qualität auszeichnet, wird dieses Instrument 1975 unter Weiterverwendung einiger Register wiederum durch einen Neubau der Firma Steinmeyer aus Öttingen ersetzt. Diese Orgel ist mit 48 Registern auf drei Manualen und Pedal wesentlich größer und entspricht dem barockisierenden Zeitgeschmack der 70er-Jahre. 1996 unternimmt die Firma Mühleisen aus Leonberg eine Generalsanierung und Neuintonation, dabei werden kleine klangliche Veränderungen vorgenommen. So erklingt die Orgel heute bei Konzerten, bei der Orgelmusik zur Marktzeit und besonders am Sonntagvormittag und stimmt dort die Glaubenden auf das Gottesdienstgeschehen ein.

Hier finden Sie die Disposition der Orgel (pdf 35 KB).